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9. Etappe: Calama – Iquique

Red Bull Content Pool

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Erst hatten wir kein Glück und heute kam auch noch Pech dazu. Die 422 km lange Prüfung wäre wie geschaffen für unseren Buggy gewesen. Aber es kam leider anders. Wir waren heute sehr schnell und lagen in Führung aber die Technik zwang uns nach Kilometer 195 einen unfreiwilligen Zwischenstopp auf. Die Radaufhängung war gebrochen. Ich habe sie zwar provisorisch mit Spanngurten vor Ort reparieren können, wir mussten dann aber langsamer weiter fahren. Immerhin hatten wir noch 220 km vor uns und waren am Ende der Etappe froh, es überhaupt bis ins Ziel geschafft zu haben. Wir haben heute zwei zusätzliche Stunden verloren und sind auf Rang acht abgefallen. Aufgeben kommt aber nicht in Frage unser Team arbeitet hart und wird unseren Buggy für die morgige Prüfung wieder fit machen.

8. Etappe: Salta-Calama

Red Bull Content Pool

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Heute hieß es früh aufstehen, denn die extrem lange Verbindungsstrecke von 522 km führte uns über die Anden nach Chile. Eine wunderschöne Landschaft in circa 4.500 Meter Höhe. Die erste Prüfung der Rallye in Chile durch die Ausläufer der Atatcama-Wüste, die als trockenste Wüste der Welt gilt und in der es neben Salzseen, Geysiren und Lamas vor allem viel losen Sand und Staub gibt. Die 302 Prüfungskilometer waren recht technisch mit sehr vielen Kurven. Die durchschnittliche Höhe betrug circa 3.500 Meter über dem Meeresspiegel was für unseren Buggy nicht gerade optimal ist, denn durch die immense Höhe kann der Motor seine volle Leistung nicht entfalten. Hinzu kam dann noch der lose Sand. Aber wir haben hart gekämpft. Nasser hat uns einmal überholen können aber zum Ende der Etappe gelang es uns noch ihn zu überholen. Wir sind mit unserer heutigen Leistung zufrieden und haben die Etappe mit dem dritten Platz abschließen können. Die morgige Prüfung wird über die ersten großen Dünen der Atacama-Wüste führen. Am Ende der Prüfung gibt es eine spektakulär steile Zielabfahrt.

7. Etappe: Salta-Salta

Red Bull Content Pool

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Die heutige Etappe, eine 763 km Mega-Schleife rund um Salta mit 546 km als Wertungsprüfung, war sehr lang aber auch sehr schön. 

Nach steinigen Pisten in den Bergen zu Beginn der Prüfung wurde der Speed immer höher. Die Prüfung führte um einen großen Salzsee herum und war teilweise sehr schnell aber auch anspruchsvoll, mit einer durchschnittlichen Höhe von über 3.500 Meter. Die Höhe merkt man nicht nur an sich selbst sondern auch an der geringeren Leistung der Fahrzeuge. Wir konnten aber einen guten Speed finden und sind zufrieden diese Etappe vor Nasser Al-Attiyah und Stéphane Peterhansel für uns entschieden zu haben. Ein guter Start in die zweite Dakar Woche.

Rest-Day/Einen Tag Pause? Nicht so richtig ….

Red Bull Content Pool

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zwar konnten wir heute etwas länger schlafen aber der Tag ist recht voll gepackt. Unsere Mechaniker verpassen unserem Buggy eine Generalüberholung und im Anschluss daran haben wir noch eine Testfahrt. Im Laufe des Tages gibt es noch weitere Termine mit Red Bull für uns. So ist heute Sebastian Loeb vor Ort und besucht das Red Bull Team.

Der fünfte und längste Tag der Rallye war extrem enttäuschend für uns. Es war sehr heiß und die Route von Chilecito nach Tucuman mit insgesamt 912 zu fahrenden Kilometern, 527 km davon Sonderprüfung, führte uns durch offenes, sandiges Gelände. Als auf der Suche nach einem Wegpunkt auch noch technische Probleme hinzu kamen, deren Reparatur uns viel Zeit kostete, entschlossen wir uns den Wegpunkt aufzugeben und weiter zu fahren. Dadurch haben wir unsere gute Position vom Vortag nicht halten können und fielen auf den achten Rang zurück. 

Als Folge dieses hohen Zeitverlustes von rund zwei Stunden, hatten wir am sechsten Tag eine schlechte Startposition. Die Etappe führte mit 694 km, 424 km davon Sonderprüfung, von Tucuman nach Salta. Eine schöne aber auch sehr technische Strecke durch die großartige argentinische Landschaft. Ein Labyrinth aus Bergrücken, Tälern und Flussbetten forderte sehr gute fahrerische Fähigkeiten. Der viele Staub der vor uns gestarteten Teilnehmer machte uns allerdings zu schaffen. Wir konnten nicht so gut überholen wie gehofft und stehen jetzt auf dem sechsten Rang. 

Wir haben jetzt rund zwei Stunden Rückstand auf den in Führung liegenden Nani Roma aber wir werden nicht aufgeben. Wir werden kämpfen und hoffen, dass die zweite Hälfte der Rallye besser für uns verläuft. Nach einem Tag rund um Salta geht es endlich in die Atacama-Wüste. Dort warten Prüfungen auf uns, die unserem Buggy entgegenkommen.

Wir werden den heutigen Tag nutzen um uns zu sortieren und morgen neu motiviert in die zweite Hälfte der Dakar starten.

4. Etappe: San Juan-Chilecito

Red Bull Content Pool

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Heute war ein sehr langer und anstrengender aber auch ein guter Tag für uns. Die Sonderprüfung war in zwei Abschnitte geteilt. Insgesamt sind wir heute 868 km Gesamtkilometer gefahren, davon 657 km Sonderprüfung. Eine der längsten Etappen der Dakar durch flache Flussbetten, an den Bergen entlang und später auch offeneres Gelände, wo es möglich wurde zu überholen. Gleich zu Beginn hatten wir allerdings wieder einen platten Reifen, diesmal ohne wirklich zu wissen warum. Dadurch haben wir wieder Zeit verloren. Später haben wir oft im Staub der anderen fest gehangen und konnten nur schwer überholen. Wir haben dann wo es ging versucht aufzuholen und das ist uns in den vielen Flussbetten gut gelungen. Die eine oder andere Dusche gab es für uns auch, da unser Buggy an einigen Stellen leider überhaupt nicht wasserdicht ist. Aber die Abkühlung tat gut. Wir sind zufrieden, dass wir die heutige Etappe vor Stéphane Peterhansel und Nasser Al-Attiyah gewinnen konnten.

3. Etappe: San Rafael – San Juan

Marcelo Maragni / Red Bull Content Pool

© Marcelo Maragni / Red Bull Content Pool

Heute war ein sehr anspruchsvoller Tag mit schwieriger Navigation und teilweise sehr engen Passagen wo unser Auto kaum durch passte. Die 594 km lange Strecke entlang der Voranden bestand aus 349 km Verbindungsstrecke und 245 km Sonderprüfung. Die ersten Abschnitte führten an den Bergen entlang eines trockenen Flussbettes. Dann wurde das Gelände offener und schneller. Teilweise ging es quer Feld ein, durch lauter Büsche deren Dornen sich in unsere Reifen gebohrt haben – dadurch hatten wir später zwei Platten. Wir haben heute recht viel Zeit verloren und müssen morgen wieder aufholen.

2. Etappe: San Luis – San Rafael

Marcelo Maragni/Red Bull Content Pool

© Marcelo Maragni/Red Bull Content Pool

Heute war ein langer Tag und eine der schnellsten Etappen der Rallye. Zu fahren waren 799 km davon 366 km Verbindungsstrecke und 433 km Sonderprüfung. Besonders der erste Teil der Prüfung war etwas schwierig, vor allem im Flussbett und auf recht engen Wegen. Der Großteil der Prüfung war super schnell und fast nur geradeaus. Dafür hatten es die letzten 100 km in sich. Die grauen Dünen von Nihuil waren sehr hart und noch schwieriger als sonst. Der Sand ist sehr weich und es gibt viele steile Auf- und Abfahrten. Wir starteten als fünftes Auto und waren als erste im Ziel, haben aber die Prüfung leider dennoch nicht gewonnen. Stéphane Peterhansel war super schnell. Trotz Platz 2 auf dieser Etappe, ein guter Tag für uns.

1. Etappe: Rosario – San Luis

Wir sind froh die erste der 13 Etappen der diesjährigen Dakar gut überstanden zu haben. Die erste Etappe führte uns mit 809 km Gesamtstrecke, davon 629 km Verbindungsstrecke und 180 km Spezialwertung, von Rosario nach San Luis. Die heutige Prüfung war schwer, sehr anstrengend und forderte uns mit nicht dakartypischem, extrem engen und kurvigen Gelände, mit vielen Felsen entlang der Strecke.

Morgen geht es dann ins richtige Gelände – wir sind froh heute nicht mehr Zeit verloren zu haben.

Buggy die Zweite

Timo Gottschalk and Carlos Sainz

Timo Gottschalk and Carlos Sainz

Nachdem wir bei der DAKAR 2013, nach guten Ergebnissen in den ersten Etappen in Peru und Chile, am 6. Tag mit Motorschaden aufgeben mussten, werden wir es bei der DAKAR 2014 erneut im Buggy versuchen.

Neues Auto – neues Team – bewährter Partner.

Mit unserem neuen Einsatzteam SMG aus Frankreich, unserem starken Partner Red Bull und einem Buggy, der nach viel Testarbeit und durch die Erfahrung des Teams rund um Philippe Gache nun einsatzbereit und perfekt für die DAKAR vorbereitet ist, gehen wir am 05. Januar wieder an den Start.

Wir hoffen dieses Jahr die vielen technischen Probleme des letzten Jahres hinter uns lassen zu können und an die Erfolge unseres ersten Buggy Einsatzes anknüpfen zu können. Die Route 2014 scheint zwar nicht optimal für unser Fahrzeug zu sein, aber wir werden versuchen die Stärken unseres Buggy`s bestmöglich zu nutzen und hoffen auf ein gutes Endergebnis.

Bis dahin sind es noch einige Tage. Das komplette Service Equipment ist bereits seit Ende November per Schiff auf dem Weg nach Südamerika, unser Einsatzauto wird Mitte Dezember im Bauch eines Jumbos den Weg auf die andere Seite der Erde zurücklegen.

Für uns geht es dann am 1. Januar nach Argentinien, am 03.01. steht dann noch ein kurzer Test vor Ort auf dem Programm bevor am Abend des 04.01. die Startzeremonie in Rosario und am Morgen des 05.01. der Start in die erste Etappe stattfindet.

Einen tollen Red Bull Trailer zur DAKAR findet Ihr hier: http://www.youtube.com/watch?v=j9dfA8n2oqU

 

2013

Carlos Sainz, Timo Gottschalk - Action

Dakar 2013 – Peru

2013 begann mit der Dakar an der Seite von Carlos Sainz. Zusammen mit Nasser AL-Attiyah und Partner Red Bull starteten wir auf zwei Buggy‘s, aufgebaut und eingesetzt durch ein amerikanisches Team. Leider schieden wir bereits am 6. Tag auf Grund technischer Schwierigkeiten aus. Jedoch konnten wir, wie auch Nasser und Lucas, einige gute Tagesergebnisse erreichen. Im weiteren Verlauf des Jahres war ich als Koordinator für alle WRC Rallyes und viele Tests für VW tätig und startete mit Armin Kremer bei der Rallye Weiz in Österreich.

 

In der zweiten Jahreshälfte begannen die Vorbereitungen für die Dakar 2014, wobei wir viele Kilometer in Marokko bei Tests zurücklegten.