Archiv

News

12. Etappe Río Cuarto – Buenos Aires

12. Etappe Río Cuarto – Buenos Aires

12. Etappe Río Cuarto – Buenos Aires

Mit der letzten großen Prüfung, in der Nähe von Río Cuarto und dem Podium in Buenos Aires, ging die Dakar 2017 zu Ende. Für uns sicherlich nicht so, wie erwartet. All die Schwierigkeiten haben uns in der Wertung weit zurück geworfen. Trotzdem haben wir versucht, das Beste daraus zu machen und wir denken, viel für die Zukunft gelernt zu haben. Wir schauen voraus, auf die kommenden Rallys und natürlich auch auf die nächste Dakar. Wir sind guter Dinge, es dann besser machen zu können.

11. Etappe San Juan – Río Cuarto

11. Etappe San Juan - Río Cuarto

11. Etappe San Juan – Río Cuarto

Die vorletzte Dakar-Prüfung hatte im ersten Teilstück sehr viel Sand zu bieten und ein schnelles Shot. Wir hatten einen Plattfuß am Ende des ersten Teils, konnten aber damit noch ins Ziel fahren. Im zweiten Teilstück ging es sehr schnell zur Sache. Die der WRC ähnlichen Strecken lagen uns ganz gut. Wir sind mit dem Tag zufrieden, haben nichts riskiert und einen guten Speed gefunden. Wir freuen uns, dass die Rally nun bald zu Ende ist.

10. Etappe Chilecito – San Juan

10. Etappe Chilecito - San Juan

10. Etappe Chilecito – San Juan

Fahrerisch war die neunte Etappe sehr anspruchsvoll. Eine echte Dakar-Prüfung, mit sehr viel „off-pist“-Passagen, sehr vielen Abschnitten im Flussbett entlang und viel Navigation. Ich musste wirklich immer besonders aufpassen, um das richtige Flussbett zu finden und uns nicht auf den falschen Weg zu führen. Wir haben die Anforderungen gut gemeistert, hatten nur einen Reifenschaden der uns etwas Zeit gekostet hat, und konnten uns den vierten Platz in der Tageswertung sichern. Wir sind mit dem Tag sehr zufrieden. Einer der wenigen Tage an dem es für uns wirklich gut lief. Wir hoffen, dass wir die letzten beiden auch Etappen so gut für uns nutzen können.

9. Etappe Salta – Chilecito

9. Etappe Salta - Chilecito

9. Etappe Salta – Chilecito

Da die Wertungsprüfung der neunten Etappe abgesagt werden musste, stand für uns lediglich eine Überführungsetappe von 670 Kilometern auf dem Programm. Das gab uns die Chance, uns auf dem Weg, Land und Leute anzuschauen. Argentinien besitzt, von den Anden über die Trockensavannen, die subtropischen Wälder oder die Pampa, zahlreiche unterschiedliche Klimazonen und dadurch eine abwechslungsreiche Landschaft und Tierwelt. Die Menschen hier stehen zu hunderten an den Straßen und jubeln. Sie sind total begeistert von dem Dakar-Tross, der durch ihre Dörfer und Städte fährt. Es ist wirklich schön zu sehen, wie viel Freude dieser Sport den Menschen hier bereitet.

8. Etappe Uyuni – Salta

8. Etappe Uyuni - Salta

8. Etappe Uyuni – Salta

Die achte Etappe hatte eigentlich alles was eine ordentliche Dakar braucht. Fahrerisch schöne und anspruchsvolle Abschnitte, off-pist Passagen im Sand, viel Wasser und natürlich auch Navigation. Das hat uns echt Spaß gemacht. Leider wurden wir wieder etwas eingebremst, durch einen Reifenschaden und extrem starken Regen auf der Strecke. Irgendwie läuft es in diesem Jahr nicht rund für uns. Auch auf der Überführungsetappe gab es Probleme. Ein großer Erdrutsch blockierte die ganze Straße und hinderte die Servicefahrzeuge am weiterfahren. Sie konnten das Biwak nicht rechtzeitig erreichen. Aus diesem Grund muss die heutige Etappe leider abgesagt werden.

7.Etappe: La Paz – Uyuni

7. Etappe La Paz - Uyuni

7. Etappe La Paz – Uyuni

Eine kurze aber knackige Prüfung, mit sehr viel Navigation und einigen „off pist“ Abschnitten, in weichem Sand und Dünen. Wir haben eigentlich alles super gemeistert und uns nicht verfahren, sind aber leider auf einem Kamelgrashügel hängengeblieben und mussten uns vorsichtig runter manövrieren. Das hat uns gut dreieinhalb Minuten gekostet. Wir haben dann Mikko vorbeigelassen, um ihn nicht zu blockieren und dadurch auch nochmal etwas Zeit verloren. Insgesamt sind wir mit dem Tag aber zufrieden.

Rest-Day

Rest-Day

Rest-Day

Der Rest-Day in La Paz zeigte sich, wie die vergangenen Tage, sehr verregnet. Das erschwert natürlich die Arbeit unserer Mechaniker. Das sind echt tapfere Jungs, die bei Wind und Wetter, im Matsch und Dreck, die Autos auf Vordermann bringen. Hut ab – wir sind stolz solche Leute in unserem Team zu haben. Für uns war der Tag relativ entspannt. Einige Pressetermine und am Nachmittag haben wir das Roadbook für morgen bekommen. Bedingt durch das anhaltend schlechte Wetter, muss auch die morgige Prüfung auf circa 150 Kilometer verkürzt werden. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Morgen Abend ist für uns Marathon-Tag, sprich kein Service. Wir müssen unsere Autos selbst durchchecken. Das gibt unseren Mechanikern einen verdienten freien Tag zum entspannen.

6. Etappe Oruro – La Paz

6. Etappe  Oruro - La Paz

6. Etappe Oruro – La Paz

 

Die heutige 6. Etappe musste, auf Grund der Wetterbedingungen, abgesagt werden. Die Strecke war unpassierbar. So sind wir nur die reine Verbindungsetappe von 230 Kilometer nach La Paz gefahren, wo morgen der Rest-Day angesetzt ist. Für uns ein entspannter Tag zum Luft holen. Am morgigen Rest-Day werden unsere Mechaniker unser Auto generalüberholen, so dass wir gut vorbereitet in die zweite Woche starten können. Beeindruckend war die heutige Anfahrt nach La Paz. Über zwanzig Kilometer säumten frenetische Fans die Straße. Ein tolles Gefühl so empfangen zu werden und zu sehen, wie vielen Menschen dieser Sport Freude bereitet.

5. Etappe Tupiza – Oruro

5. Etappe Tupiza - Oruro

5. Etappe Tupiza – Oruro

 

Auch der heutige Tag hatte es mächtig in sich. Wir sind gut gestartet. Zu Beginn war es eine schöne Prüfung im Rallye-Style. Aber dann ging es ans Eingemachte mit der Navigation, die der Veranstalter bewusst so gewählt hatte, dass man eigentlich kaum den Weg finden konnte. Alle haben sich verfahren und sind im Kreis gefahren. Auch wir haben zweimal länger gesucht und den Wegpunkt letztendlich auch gefunden. Der zweite Teil der Prüfung wurde wegen zu starken Regens abgesagt.

4. Etappe San Salvador de Jujuy – Tupiza

4. Etappe San Salvador de Jujuy - Tupiza

4. Etappe San Salvador de Jujuy – Tupiza

Wir sind gut die Prüfung gestartet. Die ersten 50 Kilometer liefen problemlos. Wir haben die Dünen perfekt gemeistert. Doch dann ging es wieder in die Höhe und die Höhenkrankheit hat Yazeed voll erwischt. Es wurde so schlimm, dass uns schließlich nichts anderes übrig blieb als anzuhalten, da Yazeed wegen zu starker Beschwerden nicht mehr weiterfahren konnte. Wir haben uns dann noch bis ins Ziel der ersten Teilprüfung gekämpft. Aber es ging ihm so schlecht, dass wir den letzten Teil der Prüfung auslassen mussten. Dadurch haben wir eine hohe Strafe bekommen. Durch eine Entscheidung des Veranstalters konnten wir doch in die 5. Etappe starten. Wir sind sehr enttäuscht, da nun eine gute Gesamtplatzierung nicht mehr möglich ist. Wir versuchen aber die folgenden Tage gut zu meistern, für uns zu lernen, für das Team da zu sein und in den verbleibenden Etappen noch die ein oder andere Topplatzierung zu erreichen.