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8. Etappe Uyuni – Salta

8. Etappe Uyuni - Salta

8. Etappe Uyuni – Salta

Die achte Etappe hatte eigentlich alles was eine ordentliche Dakar braucht. Fahrerisch schöne und anspruchsvolle Abschnitte, off-pist Passagen im Sand, viel Wasser und natürlich auch Navigation. Das hat uns echt Spaß gemacht. Leider wurden wir wieder etwas eingebremst, durch einen Reifenschaden und extrem starken Regen auf der Strecke. Irgendwie läuft es in diesem Jahr nicht rund für uns. Auch auf der Überführungsetappe gab es Probleme. Ein großer Erdrutsch blockierte die ganze Straße und hinderte die Servicefahrzeuge am weiterfahren. Sie konnten das Biwak nicht rechtzeitig erreichen. Aus diesem Grund muss die heutige Etappe leider abgesagt werden.

7.Etappe: La Paz – Uyuni

7. Etappe La Paz - Uyuni

7. Etappe La Paz – Uyuni

Eine kurze aber knackige Prüfung, mit sehr viel Navigation und einigen „off pist“ Abschnitten, in weichem Sand und Dünen. Wir haben eigentlich alles super gemeistert und uns nicht verfahren, sind aber leider auf einem Kamelgrashügel hängengeblieben und mussten uns vorsichtig runter manövrieren. Das hat uns gut dreieinhalb Minuten gekostet. Wir haben dann Mikko vorbeigelassen, um ihn nicht zu blockieren und dadurch auch nochmal etwas Zeit verloren. Insgesamt sind wir mit dem Tag aber zufrieden.

Rest-Day

Rest-Day

Rest-Day

Der Rest-Day in La Paz zeigte sich, wie die vergangenen Tage, sehr verregnet. Das erschwert natürlich die Arbeit unserer Mechaniker. Das sind echt tapfere Jungs, die bei Wind und Wetter, im Matsch und Dreck, die Autos auf Vordermann bringen. Hut ab – wir sind stolz solche Leute in unserem Team zu haben. Für uns war der Tag relativ entspannt. Einige Pressetermine und am Nachmittag haben wir das Roadbook für morgen bekommen. Bedingt durch das anhaltend schlechte Wetter, muss auch die morgige Prüfung auf circa 150 Kilometer verkürzt werden. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Morgen Abend ist für uns Marathon-Tag, sprich kein Service. Wir müssen unsere Autos selbst durchchecken. Das gibt unseren Mechanikern einen verdienten freien Tag zum entspannen.

6. Etappe Oruro – La Paz

6. Etappe  Oruro - La Paz

6. Etappe Oruro – La Paz

 

Die heutige 6. Etappe musste, auf Grund der Wetterbedingungen, abgesagt werden. Die Strecke war unpassierbar. So sind wir nur die reine Verbindungsetappe von 230 Kilometer nach La Paz gefahren, wo morgen der Rest-Day angesetzt ist. Für uns ein entspannter Tag zum Luft holen. Am morgigen Rest-Day werden unsere Mechaniker unser Auto generalüberholen, so dass wir gut vorbereitet in die zweite Woche starten können. Beeindruckend war die heutige Anfahrt nach La Paz. Über zwanzig Kilometer säumten frenetische Fans die Straße. Ein tolles Gefühl so empfangen zu werden und zu sehen, wie vielen Menschen dieser Sport Freude bereitet.

5. Etappe Tupiza – Oruro

5. Etappe Tupiza - Oruro

5. Etappe Tupiza – Oruro

 

Auch der heutige Tag hatte es mächtig in sich. Wir sind gut gestartet. Zu Beginn war es eine schöne Prüfung im Rallye-Style. Aber dann ging es ans Eingemachte mit der Navigation, die der Veranstalter bewusst so gewählt hatte, dass man eigentlich kaum den Weg finden konnte. Alle haben sich verfahren und sind im Kreis gefahren. Auch wir haben zweimal länger gesucht und den Wegpunkt letztendlich auch gefunden. Der zweite Teil der Prüfung wurde wegen zu starken Regens abgesagt.

4. Etappe San Salvador de Jujuy – Tupiza

4. Etappe San Salvador de Jujuy - Tupiza

4. Etappe San Salvador de Jujuy – Tupiza

Wir sind gut die Prüfung gestartet. Die ersten 50 Kilometer liefen problemlos. Wir haben die Dünen perfekt gemeistert. Doch dann ging es wieder in die Höhe und die Höhenkrankheit hat Yazeed voll erwischt. Es wurde so schlimm, dass uns schließlich nichts anderes übrig blieb als anzuhalten, da Yazeed wegen zu starker Beschwerden nicht mehr weiterfahren konnte. Wir haben uns dann noch bis ins Ziel der ersten Teilprüfung gekämpft. Aber es ging ihm so schlecht, dass wir den letzten Teil der Prüfung auslassen mussten. Dadurch haben wir eine hohe Strafe bekommen. Durch eine Entscheidung des Veranstalters konnten wir doch in die 5. Etappe starten. Wir sind sehr enttäuscht, da nun eine gute Gesamtplatzierung nicht mehr möglich ist. Wir versuchen aber die folgenden Tage gut zu meistern, für uns zu lernen, für das Team da zu sein und in den verbleibenden Etappen noch die ein oder andere Topplatzierung zu erreichen.

3. Etappe San Miguel de Tucumán – San Salvador de Jujuy

3. Etappe San Miguel de Tucumán - San Salvador de Jujuy

3. Etappe San Miguel de Tucumán – San Salvador de Jujuy

Die erste „richtige“ Dakar-Prüfung haben wir ohne Navigationsprobleme gemeistert. Das erste Teilstück war sehr schwierig und extrem anspruchsvoll zu fahren. In einer Höhe von fast 5.000 Meter wurde die Navigation etwas einfacher. Yazeed allerdings hatte sehr stark mit der Höhe zu kämpfen, so dass wir anhalten und den zweiten Teil der Prüfung auch etwas langsamer fahren mussten. Wir hoffen, dass wir in den kommenden Tagen aufschließen und uns in eine gute Position bringen können.

2. Etappe Resistencia – San Miguel de Tucumán

2. Etappe Resistencia – San Miguel de Tucumán

2. Etappe Resistencia – San Miguel de Tucumán

Die zweite Prüfung der Dakar, mit einer Wertungsprüfung über 274 Kilometer, war keine besonders schöne Prüfung, da es im Grund genommen immer nur sehr sehr schnell geradeaus ging, mit vielen Wellen, Löchern und großen Pfützen. Das hat nicht wirklich Spaß gemacht. Die schnelleren Autos, wie Peugeot, hatten auf der heutigen Strecke einen Vorteil. Wir sind mit unserem Tagesresultat zufrieden, da wir ohne Probleme durch die Prüfung gekommen sind. Wir hoffen, dass die nächsten Tage, uns und unserem Auto etwas besser liegen, damit mit wir uns Stück für Stück nach vorn arbeiten können.

1.Etappe Asunción-Resistencia

1. Etappe Asunción-Resistencia

1. Etappe Asunción-Resistencia

Mit nur 37 Kilometern war die erste Prüfung der Dakar, und auch die einzige in Paraguay, recht kurz, hatte es aber dafür mächtig in sich. Durch den vielen Regen der vergangenen Wochen, waren die Straßen teilweise sehr stark ausgewaschen und mit großen Pfützen nicht so einfach zu fahren. Trotzdem sind wir gut durchgekommen. Mit dem heutigen Tag sind wir zufrieden, obwohl die Toyota sehr schnell waren. Wir hoffen, dass wir in den kommenden Tagen auf die Toyota aufschließen können. Richtig los geht es ab der zweiten und dritten Etappe.

Start-Zeremonie Dakar 2017

Start-Zeremonie Dakar 2017

Start-Zeremonie Dakar 2017

 

Am Neujahrstag begann die Dakar mit der traditionellen Start-Zeremonie, diesmal in Asunción der Hauptstadt von Paraguay. Umrahmt von vielen tausenden begeisterten Zuschauern war es wieder ein besonderer Moment. Wir freuen uns, dass es endlich losgeht.